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 Betreff des Beitrags: Das lästige Thema Hundehandel
BeitragVerfasst: 24. April 2008, 22:53 

Illegaler Handel
Machenschaften der Welpen-Mafia

VON DIETER DORMANN

Illegaler Welpenhandel soll stärker bestraft werden, fordern Tierschützer. Düsseldorf (RP). Der illegale Handel mit jungen Hunden boomt. Keine acht Wochen alt, werden sie vor allem aus Osteuropa nach Westen geschmuggelt. Bislang sind es meist Zufallstreffer, wenn die Polizei einen der Transporte erwischt. Tierschützer fordern eine schärfere Verfolgung der Straftäter.

Es war Kommissar Zufall, der kürzlich der niederländischen Polizei auf der A 40 kurz hinter dem Grenzübergang Straelen-Herongen half: Bei einer Routinekontrolle stoppen die Beamten einen Pkw mit polnischem Kennzeichen. Bei der Überprüfung der Insassen hören die Polizisten Hundegewinsel. Im Kofferraum entdecken sie 20 Welpen - eingesperrt in enge Boxen, zum Teil erheblich abgemagert, alle weniger als acht Wochen alt. Die beiden Polen haben weder Zuchtpapiere, Impfbescheinigungen noch andere notwendige Dokumente. Die Welpen, die in Belgien verkauft werden sollten, werden beschlagnahmt und in ein Tierheim gebracht. Die Schmuggler erwartet eine Anzeige und eventuell eine Geldstrafe.

„Das war kein Einzelfall“, sagt Roel Vincken von der niederländischen Polizei in Venlo. Erst vor drei Wochen hätten seine Kollegen auch in der Nähe von Venlo 68Welpen in einem Wagen entdeckt. Auch in Deutschland werden immer wieder Fälle von Welpenschmuggel bekannt: Im September 2006 stellen Fahnder auf der Autobahn nahe Hannover ein Paar aus der Slowakei - im Kofferraum vier Welpen. Im Sommer 2006 finden Polizisten auf einem Rastplatz der A3 in einem Klein-Lkw aus der Slowakei 63 Welpen. Anfang 2006 entdeckt die Polizei in einem Kleintransporter aus Ungarn 89 Welpen - halb verdurstet, voller Würmer, an Staupe und Parvovirose erkrankt.

MEHR ZUM THEMADeutscher Tierschutzbund
Tipps zum Hundekauf Für Tierschützer sind die bekannt gewordenen Fälle nur die Spitze eines Eisberges. „Die Dunkelziffer ist extrem hoch“, versichert Katrin Umlauf vom Deutschen Tierschutzbund. Sie beobachtet, dass der illegale Welpen-Handel extrem zunimmt. Die Gewinne sind enorm, die Strafen gering - maximal fünf Jahre Haft. Die jungen Hunde kommen meist aus Polen, Rumänien, Tschechien und auch aus der Türkei. „In Osteuropa gibt es regelrechte Massen-Hundezuchten, in denen die Hündinnen als Gebärmaschinen missbraucht werden“, sagt die Tierschützerin. Die Welpen würden viel zu früh von der Mutter getrennt und nach Westeuropa gekarrt. Allein in Tschechien werden laut Experten jährlich 30.000 Hunde für den Export „produziert“. Insgesamt sollen es Hunderttausende sein, die nach Westeuropa geschmuggelt werden.

Fotostrecke
Die süßesten Tierbabys der Welt
Der „Vertrieb“ deutet laut Katrin Umlauf daraufhin, dass es sich um organisierte Kriminalität handelt. Auch die Fälschung von nötigen Papieren stellt für die Welpen-Mafia längst kein Problem mehr dar. Als Drehscheibe dient den Kriminellen vor allem Belgien, wo der Hunde-nachwuchs schon im Alter von nur sechs Wochen importiert werden darf. Werbung für ihre Welpen, die sie etwa zu einem Drittel des von üblichen Preises verramschen, machen die Kriminellen vor allem im Internet. Die Tiere werden laut Katrin Umlauf oft „bis an die Haustür“ geliefert - wohl um wenig nachvollziehbare Spuren zu hinterlassen.

Die Kriminellen geben sich auch oft den Anschein eines seriösen Züchters. Vor allem in Belgien und den Niederlanden werden laut Tierschützern Rasse-Welpen aus Osteuropa als Tiere aus eigenen Würfen verkauft. Doch auch hierzulande bringt die Welpen-Mafia so ihre Ware an den Tierfreund. „Da wird in Anzeigen mit familiärer Aufzucht oder auf einem Bauernhof geworben“, berichtet Claudia Weyen, die eine Hundepension in Korschenbroich-Liedberg führt. Sie hat solch eine „Schein-Hundezucht“ selbst gesehen. „Das sind ganz dunkle Löcher. Schrecklich“, berichtet die 37-Jährige. In winzigen Boxen seien mehr als 150 Welpen 15 verschiedener Rassen eingesperrt gewesen.

Um der Hunde-Mafia Herr zu werden, sind die Tierschützer um Aufklärung bemüht. „Es gibt es immer noch Leute, die solche Tiere kaufen“, meint Katrin Umlauf. Sie sollten wissen, dass sie Geschäfte mit Kriminellen machen, und die Welpen oft todkrank seien. Wer solch einen Hund kaufe, müsse das Vielfache von dem, was er am Kaufpreis spare, für Tierarztkosten ausgeben. Auch an den Gesetzgeber haben die Tierschützer Forderungen. „Wir brauchen ein Heimtiergesetz, das den Handel regelt“, so Katrin Umlauf. „Die Polizei muss aktiver werden, um den illegalen Handel einzuschränken“, sagt Edmund Haferbeck von der Tierschutz-Organisation Peta. Sonst sei man weiter auf Kommissar Zufall angewiesen.



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Zuletzt geändert von hy34ahoib am 26. April 2008, 22:11, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 24. April 2008, 22:53 


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 Betreff des Beitrags: Re: Das lästige Thema Hundehandel
BeitragVerfasst: 25. April 2008, 04:45 
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Niemandhat hier für einen Hund vom Händler geworben. Das ist alleine Deine Interpretation einer Anzeige ohne jegliches Wissen und Beweise woher der Hund ursprünglich stammt.

Zitat:
Übrigens ist unsere Auri von dem aus Mönchengladbach über den hier auch schon mal diskutiert wurde. Wir sind mit dem Welpen zufrieden.
wir haben sie ohne Chip mit deutschem Inpfpass gekauft. wir konnten auch beide Elterntiere sehen.



Du hast doch Deinen Hund auch nicht vom Züchter sondern aus einem Liebhaberwurf oder wie soll ich das verstehen big_grubel Wieso unterstellst Du dann anderen Leuten einfach das Ihr Hund vom Händler ist, das weißt Du doch gar nicht.

It`s unbelievable....

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 Betreff des Beitrags: Re: Das lästige Thema Hundehandel
BeitragVerfasst: 25. April 2008, 05:56 
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das thema ist sicher ernst zu nehmen! aufklärungsarbeit ist dabei das wichtigste! nur wer unwissend ist, der kauft sich so einen händlerhund!
aber wo hier für händlerhunde werbung gemacht wird, da weiß ich auch gerade nicht welchen du meinst!?
ich finde aber auch das man liebhaberzucht mit händlern nicht vergleichen kann! das ist doch wieder ein ganz anderes thema...

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 Betreff des Beitrags: Re: Das lästige Thema Hundehandel
BeitragVerfasst: 25. April 2008, 06:16 
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Zuletzt geändert von hy34ahoib am 26. April 2008, 22:13, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das lästige Thema Hundehandel
BeitragVerfasst: 25. April 2008, 06:51 
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Zitat:
Ich streite garnicht ab das ich Hunde vom Händler habe. Warum sollte ich auch. Jeder macht mal Fehler.
Was reagierst du eigentlich so gereizt? Ich hab dich doch nicht persönlich angegriffen.


Ich habe nicht behauptet das Du einen Hund vom Händler hast, ich dachte Auri wäre aus einem Liebhaberwurf in Mönchengladbach. Wollte damit nur anmerken das der kleine in der Anzeige auch aus solch einem Wurf kommen könnte und das finde ich nicht schlimm. Man kann doch nicht einfach behaupten Er wäre ursprünglich vom Händler wenn man es nicht weiß.
Ich reagiere gereizt weil Du mir unterstellst ich mache Werbung für Händler und das ist jawohl absoluter mumpitz.




Zitat:
Zitat:
Ich werde das mit der Werbung nicht mehr erwähnen. Meiner Meinung nach ist es so, eurer Meinung nach nicht. Keiner lässt sich umstimmen. Was sollen wir da ewig weiter streiten. Bringt nichts.


Eben, aber warum muß man denn immer gleich das schlechteste denken... nixweiss

Zitat:
Die Auri ist ein Chi und mittlerweile fast 30 cm hoch.
Die haben der Hündin den Welpen untergeschoben.
Klasse oder?


Muß auch nicht zwingend sein, vielleicht waren zwei Rüden auf der Hündin. Schade, die Farbe war toll.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das lästige Thema Hundehandel
BeitragVerfasst: 25. April 2008, 08:42 
Ich habe noch einen Link zum Thema Händler im Netz gefunden.
Da is ein etwa 25 Minuten langes Video dabei.
Vielleicht interessiert euch das ja.

http://www.hunde-bar.de/369/video-dokum ... ndehandel/

MfG


Zuletzt geändert von hy34ahoib am 26. April 2008, 22:13, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das lästige Thema Hundehandel
BeitragVerfasst: 25. April 2008, 10:13 
hy34ahoib hat geschrieben:
Naja, das mir Auri ist damals blöd gelaufen. Die Leute da sind Händler. Mittlerweile weis ich das sicher. Damals waren sie noch neue Händler und ich habe sie nicht gekannt...



Nu, und genau da liegt doch der Hund begraben... Solange Hundekäufer es nicht
erkennnen (oder erkennen wollen) das sie bei nem Händler gelandet sind,
und trotzdem kaufen, wird sich an dem Handel auch nichts ändern.
Wenn nicht jeder Käufer sich vornimmt, den Verkäufer auf Herz und Nieren
zu Prüfen, bis er ein 100000% gutes gefühl hat, haben Händler leichtes spiel.
Darf ich fragen wie oft du vorher bei ihnen warst? Wieviel kontakt ihr hattet?

Zitat:
das thema ist sicher ernst zu nehmen! aufklärungsarbeit ist dabei das wichtigste! nur wer unwissend ist, der kauft sich so einen händlerhund!

Na Alina, wenn du dich da mal nicht täuscht! Jeder hat doch schon mal die Geschichte gehört: Wir wussten das es ein Händler ist - aber der Hund war sooooooo süüüüüß...
Und er hat ja auch einen gesunden eindruck gemacht.. etc. usw... Leider ist es nicht
nur eine "Geschichte", sondern die traurige wahrheit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das lästige Thema Hundehandel
BeitragVerfasst: 25. April 2008, 10:58 
Achso, also wenn der Händler quasi Tiere aus ausländischen Liebhaberwürfen anbietet ist das gut? Woran kann ich das bitte erkennen? Haben die einen Stempel irgendwo? Wer garantiert mir das die sauber geimpft sind? Stecken sich die nicht mit Parvovirose an wenn sie beim Händler mit kranken Tieren in berührung kommen?

Was für Mutmaßungen? Was ist unter aller Kanone? Definiere bitte...


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 Betreff des Beitrags: Re: Das lästige Thema Hundehandel
BeitragVerfasst: 25. April 2008, 16:37 
Ich sage ja auch nicht das alle Hobbyzuchten im Ausland scheiße sind. Sind sicher ein paar Gute dabei wo den Leuten wirklich was an ihren Tieren liegt. Aber solche Leute würden doch ihre kleinen Schätze nie an Händler verhökern.

kashmir hat geschrieben:
Und ich finde Welpen aus ausländischen Hobbyzuchten nicht schlimm, nein. Was ich schlimm finde ist die Art und Weise, wie sie transportiert und verscherbelt werden! Und was ich auch noch schlimm finde ist, dass diese "Hobbyzüchter" sich nicht darum scheren, wo die Welpen hinkommen!


Aber das beißt sich doch. Was ist denn bitte daran ein Hobby? Genau solche Leute die du im unteren Teil des zitierten Textes beschreibst sind für mich Vermehrer.
Die müssen doch garnicht 10 Hündinnen im Schuppen/Keller haben.

Ich weis ja nicht wie du das siehst aber für mich ist das so.
Mir tun diese armen Hunde einfach unendlich leid und darum verstehe ich da auch kein bischen Spaß.

Wir lieben unsere Hunde. Wir sind sogar extra wegen ihnen umgezogen damit wir Ebenerdig wohnen und einen großen Garten haben.
Solchen Leuten (Händlern) würde ich nie im Leben einen Welpen verkaufen.
Wir lassen uns auch im Vertrag ein Vorkaufsrecht zusichern falls die Leute den Hund irgendwann nicht mehr halten können. Ich möchte nicht das auch nur einer meiner Welpen ein schlechtes Zuhause bekommt oder gar im Tierheim landet.
Und wir sind Hobbyzüchter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das lästige Thema Hundehandel
BeitragVerfasst: 25. April 2008, 18:05 
Ich kann mir nicht vorstellen daß Hundehändler Interesse daran haben Hobbyzüchter abzuklappern und hier mal zwei dort mal drei und noch mal einen Welpen einzusammeln!
Viel zu zeitaufwändig! Die holen ihre "Ware" schon von Vermehrern wo es auf einmal 20-50 oder mehr Welpen auf einmal zum mitnehmen gibt!
Außerdem wäre ein Hobbyzüchter schön blöd seine Welpen einem Händler fürn Appel undn Ei mitzugeben. Wenn er schöne Hunde im Standard züchtet(und das tut er im allgemeinen weil es sei "Hobby" ist) und einen Internetanschluss hat macht er eine HP und seine Kunden kommen angefahren (auch aus dem Ausland) und werden ihm ein Vielfaches von dem bezahlen was er von einem Hundehändler bekommen hätte. Man sollte nicht vergessen, daß Hobbyzucht auf gut deutsch Liebhaberzucht heißt und ich weigere mich zu glauben daß, wer seine Hunde liebhat sie einem Händler mitgibt!!
Wers doch tut ist ein gewissenloser Vermehrer, sonst nix.

mfG Eva


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 Betreff des Beitrags: Re: Das lästige Thema Hundehandel
BeitragVerfasst: 25. April 2008, 21:29 
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Genau so seh ich das auch.
Hier hab ich mal ein bißchen Futter für Euch, das ist in meinen Augen einer der übelsten Händler in unserer Gegend. Kenne auch Leute die dort Hunde gekauft haben die dann Todkrank waren obwohl die Haltungsbedingungen absolut sauber sind im Gegensatz zu den Bildern oben. Es gibt hier bunte Mischungen wahllos zwischen mehreren Rassen, auch größtenteils aus Ostdeutschland importiert, möchte garnicht wissen was mit denen passiert die übrigbleiben. Wenn Ihr mal googelt findet Ihr jede Menge böse Berichte.
Da kann ich nicht verstehen wieso man dort einen Hund kauft wo es so offensichtlich ist was da läuft und trotzdem brummt der Laden.

http://www.hund-und-pony.de/

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 Betreff des Beitrags: Re: Das lästige Thema Hundehandel
BeitragVerfasst: 25. April 2008, 21:43 
oooooooh, auf der HP war ich auch schon oft...
Dacht ich seh net richtig, Promenaden irgendwas mixe...
Da fällt einem nix mehr ein zu :krank big_haare big_wut


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 Betreff des Beitrags: Re: Das lästige Thema Hundehandel
BeitragVerfasst: 25. April 2008, 21:47 
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Tja, mir auch nicht, aber der macht ein bomben Geschäft trotz böser Beschwerden im I-net.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das lästige Thema Hundehandel
BeitragVerfasst: 25. April 2008, 21:56 
Nuja, wie heißt es so schön "Geiz ist geil" und "Denken ist allen Menschen
erlaubt, doch bleibt den meisten erspart "


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 Betreff des Beitrags: Re: Das lästige Thema Hundehandel
BeitragVerfasst: 26. April 2008, 07:22 
@ Kashmir
Es spricht für Dich, daß Du unerschütterlich an das Gute im Menschen glaubst.
Ich sehe das etwas realistischer. Sicherlich leben die Bauernfamilien die Du ansprichst nicht im selben Luxus wie wir. Find ich übrigens auch nicht in Ordnung.
Aber Deine Aussage daß es da "Mal" Welpen gibt die dann weggegeben werden mit der Aussicht auf ein "Besseres Leben" im reichen Westen ist (Sorry) sentimentaler Quatsch!
Es wird wohl eher so sein wie hierzulande mit den Bauernkatzen. Auf jedem Hof gibt es welche wegen der Mäuse. Sie kriegen zur Melkzeit Milch , ein paar Essenreste ansonsten müssen sie selber schauen wie sie weiterkommen. Vermehren tun sie sich Wahl-und Zahllos, die Welpen sterben zu einem hohen Prozentsatz an Katzenschnupfen und anderen Krankheiten. Sie sind voller Ungeziefer von Ohrmilben über Flöhe bis zu Würmern.Sozialisiert, Familienanschluss!?!? Die "Sauviecher "sollen im Stall bleiben und Mäuse fangen!
Das ist übrigens keine Geschichte von " Früher ".
Wir hatten, als unsere Tochter noch klein war, bis zu 6 Katzen weil das Mädel auf seinen Erkundungstouren immer wieder die Kätzchen heimbrachte weil sie das Leid nicht mitansehen konnte. Ich weiß nicht mehr wie viele trotz Tierarzt und aufopfernder Pflege gestorben sind. Der Tierarzt hat ein Vermögen verdient!
Wenn es trotz hoher Welpensterblichkeit zuviele Katzen wurden hat man die Kätzchen einfach in einen Sack gesteckt und ersäuft!
Wenn da ein Markt bestanden hätte wie bei den Rattlern, die Bauern hätten regelmäßig alle Katzenwelpen eingesammelt und dem Händler verkauft. Zusammen mit den Ohrmilben und allen anderen Krankheiten. Dabei hätten sie sich auch noch gefreut, daß ihnen jemand die "unnützen Fresser" für Geld abkauft! Was dann weiter mit den Tieren passiert ist den Meisten sowas von egal! Ich glaube auch nicht, daß die Bauern pro Welpe 150 Euro kriegen.
Ich will jetzt nicht die Bauern in Osteuropa verteufeln weil sie das (höchstwahrscheinlich) genauso machen. Ich kann sehr gut verstehen daß die für jeden Cent froh sind, und das ist leicht verdientes Geld. Wahrscheinlich wundern sie sich über die Dummen die scharf darauf sind ihre Hunde zu kaufen die sich doch im Überfluss selber vermehren!
Wogegen ich mich vehement wehre ist, daß das gesunde, sozialisierte Welpen sein sollen weil sie nicht von Vermehrern sind sondern von armen bäuerlichen Familien. Bevor sie eingefangen wurden hat sie vermutlich noch nie ein Mensch berührt und es schert auch keinen ob sie alt genug sind von der Mutter weggenommen zu werden denn der Händler ist JETZT da und wenn er wiederkommt sind die Welpen entweder tot oder erwachsen.
Dabei habe ich immer noch das grenzenlose Leid der Katzen und die bitterlichen Tränen meiner Tochter vor Augen wenn wieder ein Kätzchen gestorben ist.
Wenn ich dann sowas lese und wie die Tatsachen schöngeredet werden packt mich die kalte Wut!!!
Nebenbei-auch von den Überlebenden ist Keine wirklich alt geworden, wogegen unsere Puschl die wir aus einer Familie hatten das gesegnete Katzenalter von 16 Jahren erreichte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das lästige Thema Hundehandel
BeitragVerfasst: 26. April 2008, 10:16 
Ich will jetzt doch auch etwas dazu schreiben, was mir schon Kopfzerbrechen macht, seit ich die Umstände weiß:
Ich glaube nicht, daß Eva-Maria so unrecht hat. (Auch wenn es verständlicherweise und, glaub ich, für jeden nachvollziehbar, sehr emotinal geschrieben ist.) Aber ich glaube, auch Corinna hat irgendwo recht.
Ich weiß, wie es in der CZ ist und ich vermute, daß es allgemein in allen osteuropäischen Ländern so ist. Bei denen ist es nicht viel anders, wie bei uns.
Die Hunde, die keine Papiere bekommen würden, oder wo einfach das Geld dafür fehlt, die "dürfen" sich so vermehren. Gibt ja genug, die die Welpen kaufen würden.
Und viele Züchter, die es zwar mit Papieren machen wollen (gibt ja mehr Geld für die Welpen), aber wo die Hunde keine "ordentlichen" Papiere vom Dachverband bekommen würde...Nun, die gehen eben zu den Dissidenz-Vereinen oder in's Ausland. (Ich weiß, daß in der CZ einige Züchter über die Slowakei züchten, weil sie Farbe züchten und damals, als sie damit angefangen haben, hat die CZ noch keine farbigen Rattler anerkannt und zugelassen)
Ich will jetzt auf keinen Fall sagen, dieser Weg ist der einzig wahre und richtige oder der Weg ist der einzig wahre und richtige. Und ich weiß auch, daß der Spruch "Ausnahmefälle bestätigen die Regel" hier mit 1.000%iger Sicherheit seine Berechtigung findet.
Ich sehe bloß inzwischen, wie komplex das Problem ist. Solange die Massenvermehrung (hier wäre mal eine genauere Definierung für alle interessant, oder was meint Ihr?) und der illegale Hundehandel so lax bestraft wird vom Gesetz her und solange es immer noch alte Rassen gibt, die in Fachkreisen keine Lobby haben (betrifft ja bekanntlich nicht nur den Rattler), solange ist es fast unmöglich, etwas zu tun.
Ich sehe, wie schwierig es ist, da etwas wirklich sinnvolles zu tun. Man darf auf keinen Fall die-Vogel-Strauß-Politik anwenden. Aber es ist leider wirklich nicht damit getan, so einen Welpen aufzunehmen. Ob es teuer wird, oder nicht, ob er überlebt, oder nicht,...Das sind in dem Falle alles Nebensächlichkeiten. Wie schon öfter geschrieben wurde, wenn man einen aufnimmt, dann kommen mind. 2 nach.
Steinigt mich ruhig. Aber wir können nicht immer nur über die Wirkung diskutieren. Wir müssen eine Lösung finden, um die Ursache zu bekämpfen.
Leider weiß ich immer noch keine "Optimal-Lösung", die nicht erst in 30 oder 40 Jahren vielleicht einen Erfolg verspricht. :wein


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 Betreff des Beitrags: Re: Das lästige Thema Hundehandel
BeitragVerfasst: 26. April 2008, 11:29 
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